Die Fuji X-Pro 2 in der Fototasche

Eigentlich geht es mir in diesem Beitrag um Digitalkameras im Messsucherstil, die den Sucher links außen haben. Denn da habe ich eine Besonderheit erlebt, die ich aufschreiben möchte.

Wenn ich eine Kamera längs nach unten in eine Fototasche stecke, dann ist bei mir immer der Griffbereich oben zu sehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, daß die Hälfte mit dem Sucher unten ist.

Bei Digitalkameras im “Ziegelsteinformat” bzw. im Messsucherstil ist der Sucher dann unten in der Fototasche. Darauf liegt aber dann auch das ganze Gewicht.

Je nach der Größe und Bauart des Suchers geht dieser aber bis zum Rand des Gehäuses.

Hier ist z.B. die DMC-L1 von Panasonic zu sehen, die es auch als Digilux 3 von Leica gibt:

Und wenn man das Gewicht dann auf den Rand des Suchers legt, bedeutet dies maximale Belastung an dem wichtigsten optischen Teil des Kameragehäuses.

Das ist weder sinnvoll noch sicher.

Deshalb ist für mich die Fujifilm X-Pro2 immer mit dem Sucher nach oben in der Fototasche.

Damit reduziert sich das Risiko, das Suchermodul beim Tragen zu beschädigen.

Dieses Problem gibt es nicht bei allen Digitalkameras im Messsucherstil, aber man sollte darauf bewußt achten,  welche Art des Transportierens für welches Kameramodell am Sichersten ist.

Man sieht es hier sehr gut:

Während bei der X-Pro 2 das Dioptrienrad sogar über den Rand hinausragt und das Suchermodul bis an den Rand geht, ist dies bei der Fuji X100 anders, die im Vordergrund zu sehen ist.

Oder hier im Vergleich zur Lumix LX100:

Da ist der Gehäuserand überstehend und das Suchermodul nicht am Rand.

Weil ich dazu nirgendwo etwas gefunden habe, wollte ich diesen Gedanken hier teilen.

Vielleicht ist er hilfreich.

 

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1 Kommentar

  1. Noch nie darüber nachgedacht….aber dann meine Kameras liegen meist hochkant in der Tasche…interessanter Gedanke

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