Die kleine Schärfentiefe am Kleinbild oder zu viel Vollformat

Ich komme immer wieder darauf zurück, weil ich damit immer wieder Probleme habe.

Im letzten Artikel habe ich es noch mal beschrieben, hier möchte ich es noch etwas vertiefen.

Dazu habe ich folgendes Foto gekennzeichnet:

F4 beim digitalen Kleinbildsensor hat mir bei solchen nahen Fotos und vielen Motiven fast immer zu wenig Schärfentiefe, wie man hier sehr klar sehen kann.

Natürlich kann man die Schärfentiefe ausrechnen.

Aber in meiner Fotopraxis unterwegs geht es mit MFT bei solchen Fotos viel besser. Mit dem Iphone ist es schon wieder zu stark, weil da alles von vorne bis hinten scharf ist.

Nun folgt ein anderes Beispiel:

1

2

3

4

Im Grunde ist nicht mal bei F9 das gesamte Blatt scharf.

Nun gut, die kleine Schärfentiefe beim Kleinbild ist das Eine, die Makrofähigkeiten des Tamron als 24mm Objektiv beim Kleinbild sind das Andere.

Denn das Tamron an sich ist klasse wie man auch an den Fotos sieht.

Wenn ich nämlich eine echte Makroaufnahme von der Blattspitze haben möchte, dann reicht F2.8 wie man sehen kann und es gibt ein herrliches Bokeh.

Bildausschnitt

Man muß also genau wissen, was und wofür, welches Sensorformat, welchen Abstand und welche Blende man nehmen muß, wenn man selbstbestimmt fotografieren will.

Das Kleinbild ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber es ist eine gute Möglichkeit, wenn man weiß, wie man es einsetzen will, bei größeren Szenen und mehr Abstand beispielsweise.

MFT ist für mich kein Mangelsensor sondern bietet mir insgesamt mehr Möglichkeiten. Kleinbild ist für mich eine Ergänzung und kein Standard aber manchmal eben auch optimal.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert