Ich war immer als Amateur und fotografischer Wechselwähler unterwegs, nicht zu verwechseln mit einem fotografierenden Wechselwähler.
Ich hörte auf die Versprechen der Kameraindustrie und probierte vieles im Leben aus. Viele Versprechen waren eher Versprecher.
Intrinsisch motiviert machte ich Erfahrungen und reflektierte durch Schreiben und Tun.
Deshalb auch diese Themen und Blicke.
Das war alles Gegenwart und ist vorbei.
Nun ist es für mich Zeit, den Blicken weniger Texte und mehr Fotos folgen zu lassen – oder es mal wieder sein zu lassen, um mich neu zu sammeln und loszulassen.
Sie wissen ja:„Ein geistreicher Mensch hat, in gänzlicher Einsamkeit, an seinen eigenen Gedanken und Phantasien vortreffliche Unterhaltung, während von einem Stumpfen die fortwährende Abwechselung von Gesellschaften, Schauspielen, Ausfahrten und Lustbarkeiten, die marternde Langeweile nicht abzuwehren vermag.“
Momentan habe ich fotografisch Lust auf bunt und unscharf.
Ist das geistig arm oder reich oder eine rein ästhetische Frage oder pure fotografische Lust?
In diesem Sinne!










