Insta und Snap machen smarte Fotografie nett

Eigentlich wollte ich nur mit dem schönen Portraitmodus im Honor 200 pro mich selbst fotografieren.

Weil das nur mit der rückwärtigen Kamera geht, suchte ich einen Selfiemonitor.

Ich fand Insta360 Snap und merkte in der Praxis, daß es nicht geht, weil Technik und Magnet fehlten. Dafür funktioniert Insta360 snap wunderbar mit dem Iphone.

Also suchte ich weiter und fand ein anderes Produkt, das mit fast allen Androidhandys kompatibel ist.

Und so kam ich zu meinen eigenen Harcourt-Portraitfotos.

Daraus ergab sich digital eine Begegnung mit der Insta360 Ace Pro 2, die durch eine Halterung zu einem echten Fotoapparat wird mit doppeltem Zoom und der Möglichkeit, andere Linsen einzuschrauben wie bei klassischen Digitalkameras.

Was soll ich sagen?

Plötzlich war ich in einem neuen Bereich der Fotografie, der so bisher kaum möglich war.

Smarte Fotografie auf neue Art!

Da ich für mich sinnvolle Wege suche, die meinen fotografischen Interessen entsprechen, ist dies ein kleiner Tummelplatz geworden. Aber er ist sehr klein.

Ich finde zum Beispiel auch die Osmo Pocket 3 sehr schön. Aber wieso soll ich jetzt immer mit einer Videokamera rumlaufen und meinen Alltag filmen? Ich verdiene mir mit Videos auch kein Geld und vermisse dies alles nicht. Mit dem 1 Zoll Sensor ein paar Fotos ist ok.

So denke ich.

Für Portraits mit Kameras halte ich die Olympus 10 IV mit ihrem nach unten klappbaren Monitor immer noch für die beste Wahl. Und bei Smartphones gefällt mir die Honor Harcourt Reihe aktuell am Besten.

Aber dann ist auch schon eine Grenze erreicht. Die vielen anderen Möglichkeiten sind alle toll aber für mich zu viel und zu doll.

Es reicht und ist genug.

Die Insta360 Ace Pro 2 hat eine Leica Optik. Das war dann eigentlich der Grund für die Lust am Kauf. Nun habe ich so viel Leica in so viel verschiedenen smarten Geräten und stelle fest, das Leica Bilderlebnis ist überall als Filter verfügbar und konkurriert mit vielen anderen guten Varianten. Inwiefern die Optik nun relevant ist, können andere sicher besser beurteilen.

Hinzu kommt der schnelle Verfall gekaufter smarter Leica Produkte. Kaum hatte ich das riesige Xiaomi 15t pro mit 230mm Brennweite, schon waren neue Xiaomi Smartphones da, die als „besser“ beworben werden. Handlichkeit und Griffigkeit vermisse ich.

Die Inst360 Ace Pro 2 kostet komplett mit Zubehör ca. 500 Euro. Damit kann ich noch leben. Aber wenn die Preise dann höher sind und die Halbwertzeit durch die Software und die Akkulebensdauer bestimmt werden, dann passt es für mich nicht.

Das sehen andere evtl. anders aber die haben dann auch andere Ansichten.

Ist eine zehnfach teurere Kamera auch zehn Mal besser beim Bilderlebnis und bei den Fotos?
Natürlich nicht!

Mein Kauf-System war immer ein Jahr beim Erscheinen zu warten und die Kamera dann für weniger kaufen zu können.

Denn eine gute Kamera ist auch zehn Jahre danach noch eine gute Kamera. Es mag sich das Marktumfeld ändern aber gut bleibt gut. Neuer ist nicht immer besser.

Ich habe heute den Eindruck, die Preise haben sich verdoppelt und sie sinken eher nicht.

Das ist dann zu viel für mich, egal was Influencer versprechen, denn die guten Kameras sind ja da.

Und werden die Geräte wirklich „besser“?

Auf dem Foto sieht man meine liebsten Kameras in der aktuellen Gegenwart. Es sind die Sony A7c, die Panasonic Lumix G110 und die Insta360 Ace Pro 2. Nur die letzte Kamera ist jünger als drei Jahre.

Alles andere ist älter und erfüllt das, was die Actioncam nicht kann. Das Alte finde ich besser.

Ich serviere meine Fotos von Fotoapparaten gerne auf dem Buch von Henri Cartier-Bresson. Der fotografierte meistens manuell mit einer Brennweite in analogen Zeiten. Und symbolisch soll an dieses fotografische Fundament erinnert werden, weil neuere Fotos nicht automatisch bessere Fotos sind.

Ich bin nun in einem neuen Feld der Fotografie und es kann nichts ersetzen aber manches ergänzen.

Leica ist dabei aber China bestimmt das große Ganze.

Der Übergang in eine neue Zeit ist vollzogen.

So wie Drohnen jetzt zunehmend Panzer ergänzen oder ersetzen, ergänzen nun modulare Kameras die neue Zeit in der persönlichen Fotografie.

Ich bin mittendrin statt nur dabei.

Wichtig ist mir, dies alles sehr dosiert einzusetzen und lediglich minimal meine Lebenszeit und Lebensweise beeinflußen zu lassen.

Vielleicht gelingt es mir.

Ich bin optimistisch, weil ich die gesamte Entwicklung schon in Worte fassen konnte und dies alles mir so bewußt geworden ist.

… und weil ich Sucherfotografie immer noch am Liebsten mag.

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