„Richtig“ Leica ist chinesisch?

Das ist nun neu.

„Nachdem Leica bereits seit 2022 mit Xiaomi zusammenarbeitet und deren Flaggschiff-Smartphones allesamt mit Leica-Kameras ausgestattet sind, kommt nun erstmals ein richtiges Leica-Smartphone auf den internationalen Markt,… “

So schreibt es Digitalkamera.de.

Das ist dann die neue Zeit.

Leica ist eben eine internationale Marke und steht nun für neues Denken mit Software und Filter.

Haben die Linsen in den Smartphones und die Kamera Hardware Alleinstellungsmerkmale, die sie besonders machen?

Etwas schon aber eher nicht, denke ich.

Denn es  sind meistens Module von Sony, Samsung oder Omnivision.

Und so ist das Fotografieren für kleines Geld heute ebenso gut möglich wie für großes Geld.

Die alten Kriterien sind eben nicht einfach so von Digitalkameras auf Handys übertragbar.

Das Äquivalenz-Prinzip spielt heute nämlich mit. 

Aber weil es so ist, ist Leica heute eben auch nur noch mit powered by Xiaomi möglich.

Ab wann ist heute denn ein Handy echt Leica?

Wann beginnt das „echte“ Leica Bilderlebnis?

Aber nicht nur das.

Es kommt noch besser: „Hinzu kommen Essential Modes, von denen es zunächst 2 Stück gibt. Einmal M9 CCD Tageslicht-Weißabgleich, der den typischen Look des CCD-Sensors der Leica M9 nachbilden soll. Der zweite Essential Mode ist M3 Monopan, also ein analoger Schwarzweißfilm. Die Essential Modes wurden mit Hilfe einer KI und tausenden Originalfotos trainiert, um die Vorlagen möglichst naturgetreu nachzubilden.“

Das muß man sich mal überlegen.

Wer mit einer M9 fotografiert, erhält je nach Film und Umständen und Linse andere Fotos.

Und jetzt wird nachträglich aus Fotos eine Art Standard für einen M9 CCD Tageslicht-Weißabgleich konstruiert, der nichts anderes ist als ein digitaler Filter oder eben Essentials Mode, eine völlig neue Form des Äquivalenz-Prinzips?

Na dann – willkommen in der Welt der Essentials, rein digital und nicht mehr als das, was man selbst mit Filtern machen kann.

Es wird wohl kaum stören sondern eher angenommen. Echt neu – wie auch immer.

Und so ist die neue Welt insofern neu als es neue Preise gibt und man versucht Früheres digital nachzuahmen ohne dass es das so gab.

Denn den Look der M9 bekommt man auch mit einer Olympus XZ1…

Aber ansonsten hatten wir dies alles mehr oder weniger schon.

Und das Fotografieren ist dabei ziemlich gleich geblieben.

Technische Infos dazu sind hier verlinkt:

„However, the emergence of the ISOCELL HPB signals the true future of the industry. The „sensor“ is no longer the final product; it is a platform. The winner of the next mobile imaging war will be the OEM that can forge the deepest partnership with a sensor supplier (like Vivo with Samsung) to create a fully integrated imaging solution. This new paradigm pairs a co-developed sensor (HPB) with custom-ground lenses (APO, Fluorite), proprietary optical coatings (Zeiss T), advanced mechanical stabilization (CIPA 5.5-level), and bespoke processing engines.„

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