Alte Schätze im Einsatz ersparen oft den Kauf neuer Digitalkameras und Objektive

Meine “alte” Lumix G5 habe ich im Saturn in Solingen damals für 499 Euro mit Kit-Objektiv gekauft. Jahre später kam dann über ebay ein OLYMPUS M.12-50mm F3.5-6.3 Macro dazu.

Diese Kamera und das Objektiv werden ja oft als Amateurspielereien eher verächtlich betrachtet und ihre angeblichen Mängel bei Lichtstärke oder Auflösung und Sensorgröße von denen genannt, die es nicht besser wissen.

Ich nutze sie immer noch gerne und finde diese Mängel selten bis nie.

Für mich war es die Obergrenze meiner finanziellen Möglichkeiten und ich empfinde dies alles nicht als zweite Wahl sondern als erste Klasse. Die Lumix hat sogar einen Touchscreen mit Auslösefunktion und einen Zoomhebel  und bis auf die Gummilinse am Sucher ist alles nach einigen Jahren noch so wie beim Kauf.

Hier sieht man meine alten Schätze, die G5 und das 12-50 Macro im Einsatz.

 

Es ist heute vieles nicht besser nur neuer. Aber das Neue ist der Feind des Guten.

Und so sind diese Fotos Ausdruck dessen, was in diesem “alten” Fotoapparat und dem “alten” Objektiv steckt.

Ich finde da gibt es nichts Neueres, das mehr zu bieten hätte.

Das Entdecken der Möglichkeiten vorhandener technischer Geräte ermöglicht ebenso viel Freude wie der Kauf von neuem Equipment. Der Reiz des Neuen ist das süße Gift. Man kann vermeiden es zu schlucken, wenn man neue Fotos mit den schon gekauften Fotoapparaten macht. Das ist wie eine Entgiftung, klärt den Blick und weitet den Horizont.

 

 

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