Ich sehe die Fotos der Reisenden, die mit viel Ausrüstung die entlegensten Orte besuchen und dort die Fotos machen, die hinterher medial zu sehen sind.

Meistens mit den neusten Kameras.

Ich gehe einfach aus dem Haus um die Ecke in den “Wald”, der natürlich lediglich eine Grünzone am Rand der bewohnten Landschaft ist.

Dort treffe ich auf die Lebewesen in dieser Natur, die sich ihr Schicksal auch nicht aussuchen konnten.

Und wenn ich sie dann bei ihren Tätigkeiten fotografieren möchte, wird es spannend – und entspannt mich dabei total.

Das sind dann die Momente, die zwar nicht in Magazinen erscheinen, es aber dafür gut mit mir meinen….

So wie heute als es nicht regnete und angenehm warm war.

Viele Schmetterlinge waren zu sehen und ich wollte wissen, ob ich Hummeln und Schmetterlinge in ihrem Spiel und ihrer Tätigkeit zusammen aufs Bild bekommen konnte.

Das war die Frage, die alles sehr spannend machte, als ich die Lebewesen bei ihrem Tun beobachtete.

Ich hatte eine Lumix TZ95 dabei.

Und siehe da, der entscheidende Moment war wirklich für 5 Sekunden da und die Kamera spielte mit:

Ist das nicht schön und harmonisch?

Und dann flog der Schmetterling weg und die Hummel sammelte weiter:

Und dann war da noch ein anderer Schmetterling, der mit seiner Schönheit in der grünen Landschaft mich ein Naturgemälde einfangen ließ:

So wurde daraus ein Triptychon mit Momenten, die mir genau die Energie gaben, über die John Berger so schön geschrieben hat.

Die Kamera war dabei das Werkzeug und die Aufnahme ist dann leider nur der Beleg dafür, daß dieser Moment vorbei ist…