Mikroskopie in der Makrowelt mit Olympus und Ricoh

Als ich mir 2008 die Ricoh GX200 kaufte, entdeckte ich eher durch Zufall die Makrowelt. Später wurde mir klar, welche Schönheit Makrofotos von Blumen und Blüten am Monitor zu bieten haben.

Die folgenden Jahre waren zwischendurch immer wieder von Makros begleitet.

Seit ich mir 2008 die Ricoh GX200 gekauft habe, hatte ich mehr Spass an der Makrofotografie als jemals zuvor, weil ich keine große DSLR mit großen Makroobjektiven mehr brauchte. Mir nahm damals schon großes Equipment den Spaß an der Freude. Man muß dazu sagen, dass alle nachfolgenden Ricoh GR Digital Modelle mit dem kleinen 1,1/7 Sensor ebenso wie die GXR über dieselben guten Makrofähigkeiten verfügen.

Ricoh GX200

2012 habe ich mit einer Canon Kompaktkamera einen Pommestest gemacht, der die Fähigkeiten der Optik zeigte. Ich konnte bis zum Glas der Optik an die Pommesgabel gehen, um ein Makro zu machen.

2013 habe ich dann die Ricoh GX200 und die Casio ZR1000 verglichen und dabei unglaublich gute Makrofähigkeiten feststellen können.

Und dann war da noch die Fuji X10 mit ihrem Super-Makromodus. Bis heute unglaublich tolle Möglichkeiten und natürlich mit RAW.

Warum fasziniert mich das so? Die Antwort gab mir John Berger.

Er hat an einer Stelle völlig recht:

„Jedenfalls leben wir in einer Welt des Leidens, in der das Böse grassiert, in einer Welt, die unser Dasein nicht bestätigt, in einer Welt, der wir widerstehen müssen. In dieser Situation gibt uns der ästhetische Augenblick Hoffnung. Daß wir einen Kristall oder eine Mohnblume schön finden, bedeutet, daß wir weniger allein sind, daß wir tiefer in die Gesamtexistenz einbezogen sind, als es uns der Ablauf eines einzigen Lebens glauben lassen würde… Alle Ausdrucksformen der Kunst haben sich aus dem Versuch entwickelt, das Augenblickliche in das Immerwährende umzuwandeln.“

Und jetzt im Jahr 2020?

Jetzt habe ich die Ricoh GX200 mit der Olympus TG-6 auf Erkundung geschickt. Es stellte sich heraus, daß beide Kameras feinste optische Instrumente sind. Man muß aber auch feststellen, daß die Olympus TG6 als Outdoorkamera mehr kann als die Ricoh GX200 und auch Elemente der damaligen Casio weiterentwickelt hat sowie nun aus der Hand Focus Stacking ermöglicht. Es sind eben 12 Jahre dazwischen. Das ändert aber nichts an den Möglichkeiten, die mir beide Kameras bieten.

Olmypus TG6 mit Focus Stacking

Immer wieder kann ich damit die Schönheit entdecken, die mit bloßem Auge so kaum bis gar nicht zu sehen wäre.

Anlaß heute waren die ersten Blüten am Rhododendron und der erste Regen darauf. Das gesamte Szenario von Schönheit, Wachstum und Farbenpracht gab traumhafte Motive direkt vor Ort, quasi vor der Haustür.

So kann man sich die Schönheit der Welt vor Augen führen.

Die Fotos von heute sind als Originale bei flickr abgelegt.

Die Olympus TG6 kann im Mikrokopmodus mit manueller Fokussierung etwas, das ich so bisher nicht kannte.

Dabei werden die Pfeiltasten zum Verschieben des Fokuspunktes nach oben oder unten gedrückt.

1. Fokus auf dem Wassertropen

2. Fokus in die Tiefe

3. Fokus auf die Spitze

Das ist schon eine feine Spielerei und vor allem sind diese Fotos alle brauchbar.

Aber Coronaviren kann man damit noch nicht sehen.

1 Gedanke zu „Mikroskopie in der Makrowelt mit Olympus und Ricoh“

  1. Pingback: Fokus Stacking oder All in Macro mit Casio und Olympus – lenstrip.de

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