Das Smartphone und die Fotografie zwischen Lachen und Leben

Unter fotografischen Gesichtspunkten muß heutzutage (2023/2024) eine ausgereifte Smartphonekamera einen

  • optischen Bildstabilisator
  • Autofokus
  • ein flimmerfreies Display
  • IP67/68
  • RAW/DNG haben.

Das ist aber kaum der Fall. Man findet überall nur ein bißchen davon.

Es gibt meines Wissens kein einziges Smartphone, das alles an jeder Optik hat. Meistens fehlt der Autofokus im Ultraweitwinkelobjektiv und/oder die optische Bildstabilisierung, nicht alle haben RAW und die wenigsten haben flimmerfreie Displays.

Da die von mir formulierten Kritierien sich auf vorhandene technische Möglichkeiten beziehen, bedeutet dies, es ist nicht gewollt statt man kann es nicht.

Und es ist keine Preisfrage.

So sind Smartphonekameras zwar immer dabei, aber nicht immer die beste Wahl, dafür oft die einzige Wahl unterwegs.

Und es geht noch weiter.

So schreibt google: „Google hat mit den Pixel 7-Smartphones bereits die zweite Generation des Tensor-Chip eingeführt und sieht sich nach eigenen Angaben nicht unter Druck, die höchsten Plätze in den Benchmark-Vergleichen mit der Konkurrenz zu erklimmen. Denn die Stärken von Tensor liegen nicht allein in den nackten Leistungsdaten des Chips, sondern viel mehr bei den speziell optimierten Zusatzfunktionen, im KI-Bereich und in der Integration mit Google-Software.“

Die neuen Smartphonechips sollen also multifunktionale Bedienung ermöglichen und die Kamera ist nur noch ein Teil davon. Das kann fotografisch auch positiv sein.

Aber durch KI kann es auch rein virtuell und fremdbestimmt werden.

So wird das Fotografieren eine virtuelle Gestaltung.

Aber solange man noch pure Aufnahmen machen kann, bleibt das reale Foto unerreicht, wenn es Blicke auf die Wirklichkeit sein sollen.

Licht und Schatten – Das ist der neue Weg, der gerade beschritten wird.

Wenn Sie auf diesen Link klicken, kommen Sie zum Fotovergleichstool von gsmarena.

Dort habe ich das Samsung S20FE, das Motorola Edge 40  und das Xiaomi 13 Pro verglichen.  Das Samsung hat den kleinsten Kamerasensor und das Xiaomi den größten Kamerasensor.

Wenn Sie auf dem Tool die Ubahnkarte von London auwählen, sehen Sie, daß nur das Samsung mit dem kleinsten Sensor die Schrift lesbar zeigt. Die Smartphones mit dem größeren Sensor können das nicht so genau. Das gilt aus meiner Sicht auch für die anderen Bildbestandteile. Man sieht zwar auf dem Samsung etwas mehr „Korn“, dafür ist alles Sichtbare aber für das Auge gefälliger zu sehen.

Mir gefällt es so besser, Ihnen vielleicht nicht. In jedem Fall ist vieles Ansichtssache und größer nicht gleich besser.

Und weniger manchmal mehr.

In diesem Sinne!

2 thoughts on “Das Smartphone und die Fotografie zwischen Lachen und Leben

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